Orangincello

Orangincello oder wie man Orangenlikör selber macht

Orangincello Orangenlikör

Schon mal Linoncello getrunken? – Göttlich. Mein kleiner Bruder hat mir kürzlich noch eine Flasche geschenkt, weil er weiß, wie ich dieses Zeugs liebe.
In Italien werden dafür reife Zitronen mit Schnaps aufgesetzt . Das ist mal lecker. Ungefähr so, wie der aufgesetzte Schnaps von Omma. Da waren im billigen Korn halt Beeren aus dem Garten und viel Zucker drin. Sollte ja lecker sein und knallen.
Die kleine Schwester von Limoncello ist Orangincello, so nenne ich ihn, meinen super leckeren selbstgemachten Orangenlikör.

Zur Weihnachtszeit gibts also Orangenlikörchen, damit einem warm ums Herz wird und man zu lächeln beginnt, wenn der zweite süße Schnaps durch die Kehle rinnt.

Der Orangincello ist auch eigentlich ganz einfach zu machen. Wir benötigen drei Bio-Orangen. Diese sollten umgespritzt sein oder man wäscht sie halt sehr gut ab. Für die Süße sind ¼ l Zuckersirup angesagt. Hierfür einfach 125 gr Zucker mit 125 ml Wasser aufkochen und 10 Minuten kochen lassen, abkühlen. Als Gewürz wird ein wenig Sternanis und zwei Nelken benötigt. Und natürliche Alkohol. Ich verwende einen guten Brandy dafür. Es sollte kein billiger Fusel sein, man schmeckt den Alkohol später schon deutlich durch.

Zur Zubereitung benötigt man dann ein großes, fest verschließbares Glas. Die Orangen werden gut unter heißem Wasser abgespült und geviertelt. Die Viertel werden in dünne Scheiben geschnitten und ins Glas geschichtet. Gewürze dazu. Den abgekühlten Zuckersirup dazu und mit dem Alkohol übergießen. Deckel drauf und an was anderes denken.
Das ganze muss jetzt 3-4 Wochen an einem warmen Platz stehen und durchziehen. Es freut sich auch über gelegentliche Beachtung durch schütteln, damit sich die Aromen verteilen können.
Nach der unendlich langen Wartezeit wird der Likör dann erst durch ein Haarsieb und dann durch ein Teesieb gefiltert und in eine schöne Karaffe gefüllt. Wie lange sie dort verweilen darf liegt an euch.

In diesem Sinne.

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